Wassertorstr. 2 10969 Berlin 
Weizenmehl Typ 1050 (100%), Vollmilch, Meersalz, Hefe
Gewicht der Kaviarstangen: 350g und 500g
Backtage: Jeden Tag
Warum heisst die Kaviarstange eigentlich so?
Eine Kaviarstange ist kein Baguette, auch wenn sie die gleiche Form wie ein Baguette aufweist. Der Unterschied zwischen beiden ist im Teig und im Aussehen des Gebäcks von Innen:
Baguettes werden meistens mit einem Vorteig gemacht, und Hefe und Salz gibt man erst ganz am Ende des Teigknetens dazu. Das bewirkt daß sich Hefe und Salz nicht so fein verteilen, sondern unregelmässig im Teig vorhanden sind, und die Baguette bekommen große, unregelmässige Poren in der Krume. Kaviarstangen haben dagegen eine ganz normale Weißbrotkrume mit gleichmässigen, feinen Poren.
Die meisten in Deutschland erhältlichen "Baguette" sind gar keine Baguette, sondern einfach Weißbrote in einer länglichen Form: In der Berliner Gegend nennt man sie "Kaviarstangen". Das kommt daher, daß bei einem gewöhnlichen Weißbrot die abgeschnittene Scheibe relativ groß ist. Teure, edle Brotbeläge wie zum Beispiel Kaviar ißt man aber gar nicht in diesen Mengen, und das Kaviarbrot ist deswegen extra dazu so länglich. Die kleineren Scheiben sind dafür besser geeignet.
Man kann die Kaviarstangen natürlich auch ohne Kaviar essen.
Nur - Es sind von der Machart her keine Baguettes. Weil aber in Berlin sehr oft längliche Weißbrote als "Baguette" verkauft werden, gibt es zwischen einer Kaviarstange und einem Berliner "Baguette" kaum einen Unterschied; zu den französischen Baguettes gibt es einen.
Übrigens gibt es bei der Beschreibung zu unserem Weißbrot auch
Informationen über Weißmehl.